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HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN 

FAQ Immobilien Fragen und Antworten

 


Wann darf ein Immobilienmakler Provision verlangen?  
Grundbedingung, damit ein Immobilienmakler Anspruch auf Provision hat, ist ein wirksamer und abgeschlossener Maklervertrag. Wenn durch die Tätigkeit des Maklers dann ein Kauf- oder Mietvertrag zustande kommt, darf der Makler seine Provisionsrechnung stellen.  

 


 

Wer trägt die Kosten für  den  Immobilienmakler?  
Für Mietobjekte gilt hier seit einigen Jahren die Regel: Derjenige, der den Makler schriftlich beauftragt hat, bezahlt ihn auch. Dieses sogenannte Bestellerprinzip gilt aber nicht für Kaufobjekte. Wer bei einem Haus- oder Wohnungskauf den Makler bezahlt, hängt vom jeweiligen Bundesland ab. In den meisten Bundesländern wird die Provision von beiden Parteien je zur Hälfte übernommen, in einigen wenigen kann es aber auch nur der Käufer oder nur der Verkäufer sein, der die Courtage bezahlt.  

 


 

Welchen Abschluss braucht man als Immobilienmakler?
Immobilienmakler/In stellt keinen klassischen Ausbildungsberuf dar. Weder eine Ausbildung noch ein Studium sind der Maklertätigkeit vorausgesetzt.  Dennoch gibt es Ausbildungsfächer wie "Immobilienkauffrau/ Immobilienkaufmann, Kauffrau/Kaufmann der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft oder Betriebswirt Grundstücks- und Wohnungswesen", die branchenspezifisches und fundiertes Wissen vermitteln. Nicht selten gibt es Quereinsteiger aus den Fachbereichen  BWL, VWL , Versicherungs- und Bankenwesen.

 


 

Was kostet ein Gewerbeschein für Immobilienmakler?  
Immobilienmakler benötigen für die Ausübung Ihrer Tätigkeit eine behördliche Erlaubnis nach § 34 c GewO. Das heißt, der Makler muss ein Gewerbe anmelden. Die Gebühren hierfür variieren von Gemeinde zu Gemeinde: Zu der eigentlichen Anmeldegebühr (zwischen 10 und 65 Euro) kommen noch weitere Kosten für notwenige Dokumente hinzu, so dass insgesamt Gebühren zwischen 300 und 600 Euro anfallen können.  

 


 

Was  macht  ein Immobilienmakler?  
Als Makler ist man für alle Belange in Zusammenhang mit Immobilien zuständig. Damit einhergehend fasst man alle wichtigen Informationen zu Lage, Preis und Ausstattung eines Objekts in einem Exposé zusammen. Der Immobilienmakler führt daraufhin Besichtigungen durch, erstellst Präsentationen, arbeitet Verträge aus und trifft im Namen des Kunden Regelungen mit Behörden, Grundbuchämtern und Bausparkassen.  

 


 

Wo kann man Immobilienmakler bewerten? 
Bewertungen können meist auf der Webseite des Immobilienmaklers selbst abgegeben werden. Es gibt aber auch einige Bewertungsportale wie z.B. immobilienscout24.de oder makler-empfehlung.de, auf denen Bewertungen über Makler gesammelt werden.  

 


 

Wann kommt der Sachkundenachweis für Immobilienmakler?  
Auch wenn es viele Entwürfe dazu gab – Der Sachkundenachweis für Immobilienmakler wird erstmal nicht vorgeschrieben. Stattdessen soll nun aber eine Weiterbildungspflicht eingeführt werden. Dieses Gesetz soll voraussichtlich im Mai 2018 in Kraft treten.

 


 

Wie viele  Häuser  verkauft ein Immobilienmakler?  
Diese Frage mit einer fixen Zahl zu beantworten, wäre zu einfach – Wie viele Häuser ein Immobilienmakler verkauft, hängt von zu vielen Faktoren ab. So spielen die aktuelle Konjunkturlage und Marktsituation eine Rolle, abhängig davon ist allerdings auch der persönlichen Ehrgeiz sowie die Leistungsbereitschaft.

 


 

Wie lange dauert die Ausbildung zum Immobilienkaufmann/ zur Immobilienkauffrau?
Die Ausbildungszeit beträgt in der Regel 3 Jahre.

 


 

Wann haftet ein Immobilienmakler? 
Ein Immobilienmakler hat eine Aufklärungspflicht. Wenn er diese verletzt, wird er haften.  Aufklärungspflicht bedeutet, dass er falsche Angaben zu der vermittelten Immobilie oder wichtige Informationen (wie Schimmel oder Schäden) über die Immobilie zurückgehalten hat.  Als Folge kann der Immobilienmakler sogar seinen Anspruch auf Provision verlieren und der Käufer seinen Kaufvertrag anfechten.  

 


 

Welche Rolle spielt der Notar beim Immobilienkauf?  
Eine sehr wichtige! Denn kein Grundstückkauf geht ohne Notar vonstatten. Erst durch die Beurkundung eines Notars wird der Kauf einer Immobilie rechtskräftig.  Die Wahl des Notars kann übrigens völlig frei getroffen werden: Da ein Notar nicht an den Ort, an dem die Immobilie steht, gebunden ist – kann der Kauf unbhängig vom Standort beurkundigt werden. Sollten sich Käufer und Verkäufer nicht auf einen Notar einigen, liegt die Entscheidungskraft beim Käufer. Der Grund hierfür ist: Wer kauft, bestimmt.  Sobald sich Verkäufer und Käufer gefunden haben, steht der Beurkundungstermin beim Notar an. Bei diesem werden die Personalien geprüft (unbedingt gültigen Personalausweis mitnehmen) und der Kaufvertrag vorgelesen, von Verkäufer und Käufer unterschrieben und vom Notar unterzeichnet.  In den folgenden Wochen übernimmt der Notar auch die Abwicklung des Kaufvertrags. Er holt beispielsweise Genehmigungen und Zeugnisse ein, beantragt Grundbucheinträge und -löschungen oder Anzeigen bei Behörden, teilt Zahlungstermine mit und nennt die Konten, auf denen das Geld eingehen soll. Als Abschluss sorgt er dafür, dass der Käufer nach der Zahlung auch als neuer Eigentümer im Grundbuch eingetragen wird.  

 


 

Was versteht man unter einem „Alleinauftrag“?  
Wird ein Makler von einem Immobilieneigentümer für den Verkauf seiner Immobilie beauftragt, entsteht nach deutschem Maklerrecht ein Vertrag zwischen diesen beiden Parteien.  Beim Alleinauftrag vergibt der Auftraggeber nun die Vermittlung seiner Immobilie exklusiv an einen Makler; Dieser wiederum verpflichtet sich zur Erbringung der Dienstleistung.  Beim „qualifiziertem Alleinauftrag“ werden sogar nicht nur die Auftragsvergabe an weitere Makler, sondern auch der private Verkauf der Immobilie durch den Eigentümer selbst ausgeschlossen und meist Konditionen wie Angebotspreise und Provision geregelt.  

 

Für weitere Fragen oder Anliegen können Sie mich gerne jederzeit kontaktieren.

Ihr Joachim Farkas - Century21 Finanzkontor 

 

 

 

 

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